Die Figuren

Der Kater „Miau“

Bereits in den 30er Jahren zog die Gruppe „Kater Miau“ durch Villingens Straßen.

Diese Gruppe, die damals auch den Katzennachwuchs mitführte, war bis Anfang der 50er Jahren noch bei den Umzügen zu sehen. Danach verschwand sie.

Aus dieser Gruppe blieb lediglich ein Kater übrig, der seit 1958 als Symbolfigur der Katzenmusik die Umzüge anführt.

Als Vorlage diente die Zeichnung von Karl Kaiser und der Kater wurde auch als Erkennungsmerkmal in die Katzenmusikzeitung integriert.

Das Jahr über fristet der Kater im Romäusturm sein Dasein und wird dabei von der „Katzenmotter“ gepflegt.

An den „Hohen Tagen“, genauer am Fasnetsunntig, wird der Kater durch die Katzenmusik und hunderte von Besuchern, die sich im Riet versammeln, aus dem Turm befreit.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen rufen die Katzen im Chor:
„Miau, Miau, Miau, isern Kater wenn mer hau!“

Nach einem närrischem Rededuell zwischen dem Rietbürgermoaschter und dem Generalfeldmarschall wird der Kater freigelassen und kann auf die Fasnet gehen.

Die Figur im Detail:
Der Kopf stellt einen grau getigerten Kater dar. Um den Hals trägt er einen hellen Fellkranz.

Das Häs des Katers ist schwarz und wird durch schwarze Handschuhe und schwarze hohe Stiefel vervollständigt.

Auf seinem Schwanz sitzt eine Eule als Zeichen der Weisheit.

In der rechten Hand trägt er einen Spazierstock und in der linken Hand eine große Laterne, mit der er auch in die hintersten, versteckten Winkel Licht bringt, um alle humorvollen Missetaten seiner Villinger zu erfahren.

Der Kater ist eine Einzelfigur und wird von einem Vorstandsmitglied der Katzenmusik getragen.